Saison 2006/2007 ( Archiv 2006/2007 )

Saison 2006/2007

Juniorinnen C / Gruppe 1

NEWS (Archiv 2006/2007)


Hier geht's zur Galerie...

 

Über 30 Juniorinnen bestreiten das Trainingslager 2006 in Herisau

 

 

Montag – Wir reisen an und Frieren

 

Pünktlich um 09:00 Uhr standen über 30 Mädchen und auch die Begleiter beim Treffpunkt des Hauptbahnhofs Zürich. Gespannt, nervös aber auch ausgelassen fröhlich begrüsste man sich und die Eltern hatten die letzte Gelegenheit ihre Kinder für eine Woche zu verabschieden. Mit dem Zug ging es nach Gossau und danach weiter nach Herisau. Die kurze Bahnreise wurde natürlich genutzt um Ferienerlebnisse auszutauschen. Hatte man sich doch 4 Wochen nicht mehr gesehen.

Nach einem kurzen Fussmarsch konnten wir dann gegen Mittag unsere Unterkunft beziehen. Für einige war das Eintreten in eine Zivilschutzanlage schon ein komisches Gefühl. Dennoch wurden die Zimmer rasch bezogen und auch „umgebaut“. Nur eine Stunde später sah es in den Zimmern aus, als wären wir bereits eine Woche im Lager…Nie und nimmer konnte man sich vorstellen, diese Unterkunft am nächsten Samstag innert nützlicher Frist wieder abgeben zu können.

Nach einem ersten Mittagessen (mit einer sehr feinen Aprikosensauce)atH in der Altersresidenz Ebnet machten wir uns dann auf zum ersten Training der Woche. Bei sehr schlechtem und kühlem Wetter starteten wir mit einem Turnier mit 5 Mannschaften. Alle waren mit sehr viel Engagement dabei und dennoch konnten wegen der Witterung kein Finalspiel mehr ausgetragen werden. Erschöpft und müde gingen wir in unsere Unterkunft zurück. Es wurde geduscht, weiter eingeräumt und meist viel geschwatzt, Musik gehört oder aber Karten gespielt…(„Gemsch und Foltergemsch“ gehörten dabei zu den Favoriten).

Nach dem Nachtessen und einer kurzen Einführung zur Woche (Verhalten, Schlafen usw.) gingen dann alle um 23:00 Uhr ins Bett. Es stellte sich dann heraus, das es auch in diesem Lager nicht einfach sein sollte, in der 1. Nacht genügend Schlaf zu erhalten. Einige Mädchen hielten bis um 5 Uhr durch und waren dann auch dementsprechend müde, als wir um 06:45 bereits wieder aufstehen mussten.

 

Dienstag – Freundschafsspiel in Staad

 

Der Dienstag startete mit einer 1. Trainingseinheit am Morgen. Glücklicherweise konnten wir auf den sehr guten und angenehmen Kunstrasen ausweichen. Nach dem Mittagessen gingen die E- und D-Juniorinnen zum 2. Mal trainieren. Die C-Juniorinnen bereiteten sich auf ihr Spiel in Staad vor, indem sie rund 45 Minuten Schlaf nachholten. Mit dem Zug ging es dann nach Staad. Wir wurden dort bereits erwartet und konnten nach dem Umziehen das Einlaufen in Angriff nehmen. Rechtzeitig trafen dann auch noch die restlichen Mädchen ein, welche uns bei diesem Freundschaftsspiel unterstützen sollten.

Das Spiel verlief sehr einseitig. Der FC Staad war uns auf allen Positionen klar unterlegen und so konnten wir Tor um Tor erzielen. Nach der Pause wurden fleissig Schuhe getauscht und E- und D-Juniorinnen eingesetzt, damit das Kräfteverhältnis etwas ausgeglichener sein würde. Auch nach der Pause waren wir noch überlegen und erst nach der Herausnahme von 2 Spielerinnen konnte Staad auch Tore schiessen. Es war ein schöner Ausflug und natürlich immer das Beste, wenn man Spiele austragen kann.

 

Mittwoch – Freundschaftsspiele in Uzwil

 

Auch am Mittwoch wurde wieder fleissig trainiert und nach einer kurzen Mittagspause wurden wir von Spielerinnen-Eltern des FC Uzwil in Herisau mit dem Auto abgeholt und nach kurzer Fahrt kamen alle in Uzwil an. Es standen drei Freundschafsspiele an. Die E-Juniorinnen gewannen ihr spannendes Spiel mit 8:7. Die D-Juniorinnen unter dem neuen Trainer, Jörg Finke, konnten ihr Spiel mit 8:3 gewinnen und die C-Juniorinnen waren ebenfalls mit 7:2 siegreich. Wahrscheinlich hat uns der Besuch unseres Präsidenten und seiner Frau entsprechend beflügelt. Sämtliche Mannschaften zeigten sehr gute Leistungen und nach mehreren Autofahrten zurück nach Herisau waren alle wieder „zu Hause“. Einige wären sehr gerne in Uzwil geblieben, da der FCSG dort ein Freundschaftsspiel austrug. Unsere Autogrammjägerinnen kamen voll auf ihre Kosten. Am Abend konnten wir dann noch unsere Nati-Cracks im Fernsehen bestaunen.

 

Donnerstag – Die kosmischen Strahlungen

 

Am Donnerstag standen gleich zwei Trainingseinheiten auf dem Programm. Wieder wurde an Taktik und Technik geschliffen und natürlich stellte sich langsam auch eine gewisse Müdigkeit ein. Wie immer hatten die Mädchen aber vor und nach den Trainingseinheiten bzw. den Essen genügend Freizeit. Dabei stellte sich die Nähe zur örtlichen Migros als Glücksfall heraus. Manchmal hatte man wirklich das Gefühl, dass es entweder im Lager oder aber bei den Mädchen zu Hause nichts zu Essen gäbe. Es wurde wild eingekauft. Auch stellte sich bei einigen Mädchen ein kurzer Lagerkoller ein. Die anstehenden „Probleme“ konnten aber ausdiskutiert und beseitigt werden. Schuld daran waren so oder so die kosmischen Strahlen ausserhalb der Zivilschutzanlage….

 

Freitag – Besuch im Notfall des Spitals Herisau

 

Schon war der Freitag gekommen. Nach dem morgendlichen Training und dem Mittagessen stand das Abschlussturnier auf dem Programm. Viele Mädchen waren bereits sehr müde und einige hatten auch schon kleinere Blessuren. Die Spiele hatten dennoch eine gute Qualität und zum Schluss setzte sich die Ausgeglichenheit innerhalb der Siegermannschaft durch. Freitag war auch der Tag, an dem es hiess bereits erste Aufräumarbeiten vorzunehmen. Damit der Samstag gut verlaufen würde, wurde bereits am Freitag das persönliche Material gepackt. Die Mädchen machten das sehr gut und somit konnte der letzte Abend dann auch noch entsprechend genossen werden. Leider musste Laura mit sehr starken Kopfschmerzen noch einen kurzen Spitalaufenthalt absolvieren, konnte aber danach wieder gesund und fröhlich in unsere Unterkunft zurückkehren.

 

Samstag – Packen und Putzen

 

Am Samstag hiess es dann Aufräumen, Packen und Putzen. Dank guter Organisation und der Mithilfe aller Mädchen konnten wir die ganze Unterkunft innerhalb einer Stunde reinigen und danach erfolgreich abgeben. Mit dem Zug ging es danach zurück nach Zürich, wo wir bereits von vielen Eltern oder auch Grosseltern erwartet wurden. Die Freude war gross und singend marschierten wir auf dem Gleis 17 den Eltern entgegen.

Das Gepäck wurde von Nelly und Christoph mit dem Auto nach Zürich gefahren und konnte danach von allen übernommen werden.

 

Es war ein sehr schönes und gelungenes Trainingslager. Wir absolvierten 8 Trainingseinheit sowie 4 Freundschaftsspiele. Ich bin überzeugt, dass wir somit nicht nur eine sehr gute fussballerische Vorbereitung genossen haben, sondern dass wir auch als Team oder als Verein sehr wichtige Schritte gemacht haben. Wir alle haben wieder viel gelernt und dies sogar noch auf sehr gute Art. Die Freude und der Humor der Mädchen ist ansteckend und ich bin überzeugt, dass wir alle noch oft und viel über das Trainingslager erzählen werden.

 

Dank

 

Ich möchte mich bei allen Mädchen für ihren Einsatz bedanken. Den Eltern danke ich für das entgegengebrachte Vertrauen. Meinen Kollegen (Nelly, Nicole, Martina, Christoph, Jörg) danke ich für die tolle Unterstützung und ihren unermüdlichen Einsatz. Unserem Präsidenten und seiner Frau danke ich für die Unterstützung und den Besuch in Herisau. Dem FC Staad und dem FC Uzwil für die Gastfreundschaft. Dem Erfinder der Bewegungsmelder danke ich nur bedingt (Insider). Dem Koch der „Ratatouille -Suppe“ danke ich für viele luftige Stunden (Insider). Den Sportfreunden Stiller danke ich für ihren super Hit (auch wenn er sich nicht erfüllen wird), den wir nun alle mitsingen können (Insider).

 

ES WAR WIRLICH SEHR SCHÖN  -  VIELEN DANK

 

Patrick Reymond