2. Liga - Gruppe 1 ( Archiv 2006/2007 )

2. Liga - Gruppe 1

Obere Reihe v.l.n.r.: Max Brun (Coach), Daniele Nizzola, Jonas Müller, Miridin Gashi, Gianluca Chieffo, Dein Barreiro, Adnan Jasari, Dino Sabato, Marco Otero (Trainer)

Mittlere Reihe v.l.n.r.: Zoran Savic, Toni Mc Douall, Migjen Kallaba, Sebastian Schiendorfer, Davide Calo, Stefano Megna, Vinncenth Okorie, Alberto Perez

Untere Reihe v.l.n.r.: Luca Mattia, Pietro Piller, Mario Pastore, Adnan Kurtanovic, Rocco Lionetto, Igor Bonfardin, Marcel Meierhofer

Es fehlen: Jeton Jakupi, Jasmin Badzak

NEWS (Archiv 2006/2007)

Am Mittwoch um 07:30 Uhr war Besammlung in Kloten. Heinz Barmettler erwies uns die Ehre und verabschiedete die Delegation mit wertvollen Tipps und dem nötigen Zeigefinger und wünschte ein gutes Gelingen unserer Reise.

Nach einem langen und mühsamen Flug sind wir um 16:30 Uhr Ortszeit in Fortaleza wohlauf gelandet. Der erste Eindruck des Klimas in Brasilien war wie ein Faustschlag ins Gesicht - über 30 Grad. Der erste Eindruck des Mannschaftshotels "Brasil Tropical" ist vielversprechend.

Der erste Abend war nach einem fantastischen Nachtessen in einer Top Churrasqueria bereits wie es sich für Aschenputtels gehört nach einem Schlummerdrink an der Beachpromenade vor Mitternacht zu ende.
Am Morgen um 07:00 Uhr trafen sich bereits einige von uns am Pool auf dem Hoteldach im 22. Stockwerk. Die Sonne war auch schon wach. Nach dem Morgenessen gingen wir zur Futuro Beach. Neben Badeplausch und Sonnenstuhl stand am Nachmittag ein Fussballtennisturnier an, welches von Dein, Stefano und Daniele gewonnen wurde. Ein Team hatte den Halbfinal verschwimmt und wurde wegen Nicht-Antretens disqualifiziert.


Einige haben bereits einen roten "Grind", und das wohlbemerkt weder vom Fussball noch vom Caipirinha. Brasilien verdient bereits nach 24 Stunden das Prädikat "Weltklasse" für Sonne, Strand und Gastronomie. Morgen um 09:00 Uhr steht das erste Training an.

Grüsse an Alle.

Das erste Training war für Spieler und Staff eine riesige Hürde, obwohl die Bedingungen auf den ersten Blick kaum übertreffbar schienen. Sonnenschein, ein super Platz, gutes Trainingsmaterial und ein top motiviertes Team.

Der Sonnenschein produzierte Temperaturen nahe bei 40 Grad, welche eine gewohnte Qualität der Trainingsübungen schon nach kurzer Zeit verunmöglichten. Nur durch eine sehr gute Abstimmung von Team und Trainern konnten mit Trinkpausen der massive Verschleiss an Körperflüssigkeiten ausgeglichen werden. Ein Spieler verliert bei dieser Temperatur gerne bis zu 3 Kilos in einem Training. Die Umstände, welchen das Team im Positiven wie im Negativen in diesen zwei Wochen ausgesetzt sind, fördern sichtbar die Persönlichkeitsentwicklung und stellen einen konstanten mentalen Test dar. Aber keine Angst, wir werden für die Strapazen bestens belohnt.

Unser Luxus-Mannschaftsbus: Ohne Air Condition, richtig brasilianisch!!

Am Nachmittag erholten wir uns an der Praia Futuro, diesmal an der COCO BEACH. Einige schienen so am Ende, dass sie bereits eine Massage benötigten. Wir bekamen Besuch von einer Blue Stars-Legende. Rolf Grieder (Generationen Präsident) besuchte die Mannschaft im Hotel und wird uns einige Tage begleiten. Ein weiterer Blue Stars-Fan, Bruno Mossimann sorgte sich um das Wohlbefinden der Mannschaft und verbrachte einige Stunden mit uns. Zum Abschluss des Tages besuchten wir wieder eine Churrascaria. Das Essen war nicht so toll wie am ersten Abend. Die Rechnung erst recht nicht. "Auf's Haus" ist in diesem Restaurant nur "auf's Haus" bis es zum Schluss auf der Rechnung erscheint. Bestimmt, aber mit Anstand lösten wir auch diese Situation und wurden unseres Touristenstatus das erste Mal im Negativen bewusst.
Beim Mittagessen an der Coco Beach

Es geht uns nach wie vor hervorragend, mit Ausnahme der ersten Sonnenopfer und einem mit "regem Stuhlgang". Mit der Erfahrung der ersten Trainingseinheit stürzten wir uns voller Tatendrang in die zweite. Auf dem Programm stand Defensivverhalten, für manchen brasilianischen Zuschauer eher Magerkost.

Das Traumspiel "Alt gegen Jung"

Nach Abschluss des Trainings gab es noch eine Zugabe: Ein Match "Alt gegen Jung" mit Max Brun als Joker. Die taktische Übung war im Vergleich zum Spiel geradezu Spektakulär, so dass unser Trainer dem Ganzen nach 10 Minuten ein Ende setzte und wir zum Lattenschiessen übergingen. Einige Stürmer sollten sich an der Treffsicherheit unserer Torhüter ein Beispiel nehmen. Rocco und Mario trafen schon im zweiten von drei Versuchen. Es wird gemunkelt, dass einige immer noch auf dem Trainingsplatz stehen und üben, so dass sie die Rechnung der Getränke in den nächsten Tagen nicht mehr übernehmen müssen. Jetzt geht es ab ins Restaurant, schliesslich feiern wir gleich zwei Geburtstage von Max Brun und Jonas Müller. Das älteste und das jüngste Mitglied unseres Teams. Morgen geht es auf einen Ausflug.

Die Geburtstagskinder Max Brun und Jonas Müller

Als erstes ein kurzer Rückblick auf gestern Abend, wo wir von Max Brun anlässlich seines Geburtstages zu einem super Nachtessen eingeladen wurden. Herzlichen Dank! Anschliessend wurde das erste mal Open End gefeiert.

Heute Morgen stand ein Ausflug auf dem Programm. Das Wort Ausflug wird diesem sensationellen Tag aber nicht gerecht, wir sind richtiggehend abgehoben. Mit dem Bus gings um 09:00 Uhr los in Richtung Cumbuco, eine von Dünen und Süsswasserlagunen geprägte Landschaft. Vom Bus stiegen wir auf Buggys um. In einem Höllenritt ging es Querfeldein über die Dünenlandschaften bis zum ersten Zwischenstop. Wir fassten einen Schlitten, keine Angst es hat nicht geschneit. Dieser war für die Sandabfahrt mit Zieleinfahrt im Süsswassersee gedacht. MEGA!!!
Nach einer halben Stunde und einigen Schlittenrennen bestiegen wir die Buggys erneut. Wer gedacht hatte wir starten nun zur gemütlichen Rückfahrt, irrte gewaltig. Jetzt ging es erst richtig los. Steilhänge, Sprünge, Kurven. WAHNSINN!!!.

Zurück in Laguna Banana stiegen einige, denen der Adrenalinspiegel noch nicht hoch genug war auf Jetskis um, mit welchen sie sich in der Lagune einige heisse Rennen lieferten.

Um die Mittagszeit fuhren wir zu einer Pousada, in welcher wir kulinarisch verwöhnt wurden. Diese war einsam an einem kilometerlangen Strand gelegen und bot so einen schönen Kontrast zum Stadtleben in Fortaleza.

Diesen genossen wir sichtlich, die Hängematten und Liegestühle der Pousada waren nach dem Mittagessen bis zum frühen Abend fest in Blue Stars Hand. Nun geht es früh ins Bett um morgen bereit fürs nächste Training zu sein. Gruss

Nach dem gestrigen Ausflug, welcher um es nochmals zu betonen genial war, machten wir uns um 08.15 Uhr in Richtung Trainingsanlage auf. Wir trainierten in zwei Gruppen. Eine Gruppe absolvierte ein intermitierendes Ausdauertraining mit Max, eine andere ein taktisches Training bei Marco. Die Intensität, mit welcher beide Gruppen trainierten, war trotz der 35 Grad beeindruckend. Die Trainer schenkten uns Lob und luden uns am Abend ins PIRATA ein.

Das PIRATA wurde von der New York Times zum "Besten Ausgangsort der Welt am Montag Abend" erkoren. Die Partytiger unter uns konnten dies nur bestätigen. Was für eine Stimmung. Fantastisch. Leider konnten wir nicht so feiern, wie wir es gerne getan hätten. Die Freude und die Verantwortung, ein gutes erstes Spiel am nächsten Tag spielen zu können waren gross, so dass wir uns kurz nach Mitternacht zurückzogen.

Die Spannung war der Mannschaft schon beim Frühstück ins Gesicht geschrieben. Das erste Spiel auf brasilianischem Boden gegen ein brasilianisches Team stand kurz bevor. Wir kümmerten uns um einander, schauten bei Einigen auf das Frühstück und mussten da und dort auch mal etwas vom Teller nehmen.

Im Stadion angekommen wurde es dann richtig Brasilianisch. Um 11:00 Uhr noch weit und breit nichts vom Gegner zu sehen. Dein, der bereits mit Concordia Basel gegen UNIFOR gespielt hatte meinte, dass sie gegen Concordia 20 Minuten zu spät gekommen seien und ohne Einlaufen das Spiel begonnen haben. Bei uns war das auch nicht anders. Punkt 11:00 Uhr brasilianischer Zeit, also etwa um 11:20 Uhr nach unseren Schweizer Uhren stand der Gegner auf dem Platz.

Das Spiel begann wie erwartet schnell. Die Brasilianer gingen sehr hart in die Zweikämpfe. Wir hielten dagegen und wurden je länger das Spiel ging, sogar härter wie sie. Dino Sabato nach einem Seitenfreistoss in der ersten Halbzeit und Vinccent Okorie in unvergleichbarer Manier nach einem langen Flügellauf sorgten für die 2:0 Führung. Die Brasilianer waren leicht ausser sich. Sie versuchten das Tempo zu erhöhen, doch wir konnten mithalten und kamen sogar noch zu Chancen die Führung auszubauen. Sie spielten aber mit einem Mann mehr, der Sonne, welche Minute um Minute an unseren Kräften zerrte. Die Tore zum 2:1 und 2:2 fielen in der 88. und der 90. Min. Schade denn ein Sieg hätte der guten Stimmung in der Mannschaft noch mehr Auftrieb gegeben.
Nackte Tatsachen in den Katakomben des Stadions
Alle sind mit der Teamleistung sehr zufrieden und die Trainingseinheiten im taktischen Bereich bringen erste Resultate. Nach dem Spiel gings zum gemeinsamen Mittagessen und anschliessend an die KROKO Beach. Morgen steht ein Tag zur freien Verfügung an.

Am Valentinstag haben wir einen freien Tag bekommen. Der Tag begrüsste uns mit Regen in Strömen, welcher den ganzen Tag nicht nachliess. Nach den obligaten Telefonaten in die Heimat an Freundin, Frau oder Mamma gingen einige in den Mercado Central. Ein riesiger Markt mit einheimischen Produkten. Von dort aus besuchten wir ein Einkaufszentrum, welches etwa so gross wie der Flufhafen in Zürich war. Um alles anzuschauen braucht man wohl gut zwei Tage, meinte eine Frau und dafür hat es ja auch ein Hotel im Einkaufszentrum.
Soll ich's kaufen oder nicht???
Während der Shopping Tour machte eine Gruppe Halt beim Minigolf, wo unser Trainer einmal mehr seine Stärke am Ball demonstrierte. Am Abend traff man sich zum gemeinsamen Nachtessen und anschliessendem Schlummertruk an der Beach.

Leider mussten uns heute Daniele Nizzola und Zoran Savic verlassen. Das ganze Team bedauert dies sehr. Beiden war es aus beruflichen Gründen nicht möglich, länger zu bleiben. Boa viagem!!

Nach dem Frühstück gings um 08:15 Uhr zum Training. Seit gestern regnet es praktisch ununterbrochen. Auch während des Trainings hörte es nicht auf. Im Gegenteil, stärker den je peitschte uns der Regen ins Gesicht. In einem Sekundenbruchteil waren alle durchnässt und um etwa 4 kg schwerer. Das Training war gewohnt gut und trotz der Absenz des Trainers, welcher mit Fieber im Bett lag, war der Einsatz aller sehr hoch.


Einen brasilianischen Testspieler hat man uns zur Beurteilung zugehalten. Er trainierte flott mit, dennoch für mehr als die zweite Mannschft bei uns würde es nicht ihm reichen. Einigen war das Training scheinbar zu wenig, denn auch am Nachmittag an der Beach waren sie kaum vom Ball zu trennen. Morgen spielen wir um 16:00 Uhr gegen Fortaleza. Das gute Spiel gegen UNIFOR hat uns den nötigen Respekt verschafft auch von solchen Gegnern angefragt zu werden.

Der Freitag stand ganz im Zeichen des Spiels gegen Fortaleza. Nach dem Mittagessen und der befohlenen Bettruhe fuhren wir zum Trainingscenter von Fortaleza. Das Center verfügt über ein kleines Stadion, einen Nebenplatz, auf welchem hunderte von Kindern trainierten, einen Pool, einen erstaunlich gut und modern eingerichteten Kraftraum sowie ein Kabinengebäude. Die Umkleidezone und die Duschen sind im gleichen Raum untergebracht, was viele von uns erstaunte. Man zieht sich quasi in der Dusche um.

Unser Gegner Fortaleza ist Erster der 2. Division Brasiliens. Gegen uns liefen 5 Stammspieler auf, welche mit Nachwuchsspielern ergänzt wurden. Das Team wurde vom Trainer der 1. Mannschft betreut. Dies erklärt den grossen Auflauf von Journalisten und TV-Stationen. Ein ungewohntes Ambiente für uns, welches wir in vollen Zügen genossen. Fortaleza war der stärkste Gegner, gegen welchen wir bis anhin gespielt haben. Uns gelang ein sehr gutes Spiel. Leider konnten wir in der ersten Halbzeit den Torschützenkönig der 2. Division, Rinaldo, nicht daran hindern sich an 4 Toren zu beteiligen. Die guten Konterchancen, zu welchen wir kamen, verwerteten wir nicht. Und so stand es zur Pause 4:0.

Die zweite Halbzeit konnten wir ausgeglichener gestalten. Nicht, dass sich der Gegner gehen liess, vielmehr konnten die Nachwuchsspieler, welche die Topspieler ersetzten, nicht im gleichen Masse aufspielen wie ihre Vorbilder aus dem Fanionteam. In der zweiten Halbzeit gelang es uns den Ball in den eigenen Reihen besser zirkulieren zu lassen und so kamen wir defensiv weniger unter Druck und zu mehr Torchancen. Diese nutzten wir nun auch. Dein und Luca erzielten je ein Tor und krönten damit eine sehr gute Leistung. Am Ende ging die Partie mit 7:2 verloren.

Trotz der vermeintlichen hohen Niederlage waren Spieler und Staff sehr zufrieden. Nach der anfänglichen Enttäuschung holte uns der Realismus schnell ein: Diese Mannschaft war einfach eine Nummer zu gross. Mit beiden Füssen am Boden betrachtet, wird die hohe Niederlage zur starken Mannschaftsleistung. Wir sind froh und dankbar gegen solch starke Teams spielen zu dürfen und hier unsere Erfahrungen sammeln zu können.

Vom Spiel gibt es leider nur einen Videofilm und keine Fotos. Mit voller Konzentration aufs Spiel haben alle den Fotoapparat im Hotel vergessen.

Nach dem gestrigen Spiel, welches die gewohnte Leistungsgrenze aller sprengte, stand das Wochenende im Zeichen von "Dolce far niente", oder so...! Wir besammelten uns jeweils am frühen Morgen und fuhren mit dem 09:00 Uhr Bus zur Praia Futuro. Liegestuhl und Badeplausch mit Live-Music, aber auch Beachsoccer, Fussballtennis, Beachvolley und Surfen oder ein langer Spaziergang mit Max standen auf dem Programm.


Die Mannschaft wird immer mehr zur grossen Familie. Von Lagerkoller war bei uns bis anhin nie etwas zu spüren. Es ist einfach fantastisch hier zu sein, und all dies erleben zu können.


Wir möchten die Gelegenheit nutzen und allen, welche ein solch geniales Trainingslager ermöglicht haben ein riesen DANKESCHÖN aussprechen. Vielen vielen Dank!!!

Am Morgen früh um neun nahmen wir den Bus Richtung Beach. Der Tag stand ganz im Zeichen von polysportiven Aktivitäten. Beachvolleyball, Fussballtennis oder Kartenspiel wurden nur durch kurze, heftige Regengüsse unterbrochen. Obwohl wir natürlich lieber die Sonne unsere Körper bräunen lassen hätten, kam die Abkühlung nicht ganz ungelegen. Schliesslich steht morgen ein weiteres Testspiel auf dem Programm.


Am Abend gingen wir Italienisch essen. Die Holzofenpizza war nicht nur für die vielen Italiener in unserer Mannschaft ein Genuss. Einige Spieler liessen darauf den Abend bei einem gemütlichen Drink ausklingen. Und dann hiess es ab ins Bett und genügend Schlaf holen, um morgen das Spiel in Angriff nehmen zu können.

Um halb zehn frühstückten wir. Danach stand eine Fussball-Lehrstunde mit Max an. Mit viel Humor nahm er uns mit auf eine Reise in die Fussballgeschichte, welche vom Beitritt in einen Fussballclub erst ab den C-Junioren über das WM-System von Trainer Karl Rappan bis hin zum modernen Fussball führte.


Der FC Blue Stars spielte in seinem Leben eine zentrale Rolle und wir lernten den Verein noch besser kennen. Es hat sich viel verändert über die Jahre, doch eines ist mit Sicherheit gleich wie am ersten Tag: Max´s Leidenschaft für diesen Sport. Nach einem Spaziergang an der Beira Mar gab es um 12:00 Uhr Mittagessen. Anschliessend schauten wir uns das DVD des Blue Stars FIFA YOUTH CUP an. Bei vielen kamen die Emotionen wieder hoch.

Um 15 Uhr fuhren wir ins Stadion Presidente Vargas in Fortaleza. Unser heutiger Gegner hiess Tiradentes (Zahnzieher), so schlimm wars dann doch nicht. In diesem Stadion werden Meisterschaftsspiele mit kleinem Zuschauerandrang so bis 25.000 ausgetragen. Der Rasen war sehr hoch, er wird nur Freitags gemäht und da am Wochenende kein Spiel war, wird er erst wieder nächsten Freitag. Wir wurden wie so oft in diesen zwei Wochen mental auf die Probe gestellt. Und wir bestanden. Wir gingen durch Mattia 0:1 in Führung. Der Gegern glich aus und führte sogar zur Pause mit 2:1. Im Pausengespräch hatten wir uns trotz brütender Hitze vorgenommen früher anzugreifen, was sich kurz nach Wiederanpfiff mit dem Tor zum 2:2 durch Okorie auszahlte. Wir suchten bis zum Schlusspfiff den Siegestreffer und liessen dem Gegner dank einer tollen Defensivleistung praktisch keine Torchance zu. Der erste Sieg des FC Blue Stars in Brasilien konnte aber nicht mehr eingefahren werden, es blieb beim 2:2.

Der Mannschaft gebührt trotzdem ein grosses Lob. Heute Abend geht es nun zum Abschlussessen ins Sale e Brasa, einer Churrasquaria und anschliessend ziehen wir ein letztesmal gemeinsam um die Häuser. Morgen ist der letzte Tag in Brasilien. Nach einem Beachbesuch am Morgen werden wir um 17:00 nach Hause fliegen.

Zum Ausklang des Trainingslagers ging die Mannschaft gestern Abend noch einmal gut Essen. Dieses Mal in der Churrasquaria "Sale e Brase". Das Essen war wiederum hervorragend und stellte einen gelungenen kulinarischen Abschied von Brasilien dar. Heute morgen hiess es früh aufstehen, schliesslich wollten wir noch einige Stunden an der Beach verbringen und noch einige Sonnenstrahlen aufschnappen.


Um halb acht war Tagwache, nach einem kurzen Frühstück ging es mit dem Bus an die Praia do Futuro. Das brasilianische Wetter zeigte sich von der besten Seite - blauer Himmel und gut und gerne 35 Grad. Punkt zwölf Uhr ging es zurück ins Hotel. Check-out, Mittagessen, die Fahrt zum Flughafen, Einchecken und Zollkontrolle folgten Schlag auf Schlag.

Kurz nach Fünf startete unser Flieger in Richtung Zürich. Nach der planmässigen Zwischenlandung in Salvador landeten wir nach einem ruhigen, mit vierzehn Stunden aber langen Flug in der Schweiz. Von grössere Turbulenzen wurden wir verschont, viele hätten diese aber eh nicht mitgekriegt, da sie den Flug schlicht und einfach "verschliefen".


Kurz vor elf passierten wir den Zoll. Wie schon beim Hinflug mit unseren Koffern, dieses mal aber auch mit vielen vielen Erfahrungen im Gepäck, welche wir während den letzten zwei Wochen sammeln durfen. Bleibt nur noch zu sagen, dass auch der letzte Tag Gottlob ohne Probleme verlief. Auf Wiedersehen Brasilien - Hallo Schweiz.

Vielen Dank für Euer Interesse an unserem Tagebuch und bis bald.
Lieber Gruss, Euer 1.-Mannschaft-Team