Saison 2004/2005 ( Archiv 2004/2005 )

Saison 2004/2005

Frauen 1. Liga - Gruppe 2

Mannschaft
Mannschaft

Hintere Reihe v.l.n.r.: Raika Toper, Stephanie Gobet, Tiziana Vivolo, Janine Frei, Lauretta Roci, Svenja Frei, Julia Graf, Priska Conte, Sarah Vollenweider

Vordere Reihe v.l.n.r.: Oliver Bless (Trainer), Martina Conte, Sonja Schumacher, Jasmine Schnyder, Janine Helmlinger, Lea Herzig, Sabine Büchler, Katja Di Battista

Auf dem Foto fehlen: Sara Troglia, Violetta Roci

NEWS (Archiv 2004/2005)


Samstag, 19.02.2005

Der Treffpunkt für unsere Reise in die Südtürkei wäre auf 16:45 angesetzt gewesen, jedoch schafften es – wie immer – nicht alle pünktlich zu erscheinen. Dies war der Grund für die erste kleine Hektik, die sich aber schnell legte, als das Gepäck abgegeben (natürlich hatten auch dieses Jahr wieder einige Leute zuviel eingepackt und darum wogen einige Koffer mehr als erlaubt) und die Passkontrolle passiert war. In unserer kurzen Wartezeit erledigten noch alle ihre Geschäfte und dann ging’s auch schon bald ins Flugzeug, wo wir bemerkten, dass wir nicht die einzigen Fussballer waren, welche nach Antalya flogen. Sofort wurden fleissig Kontakte geknüpft und wir stellten fest, dass die anderen Mannschaften sogar im gleichen Hotel wie wir untergebracht sein werden. Am Flughafen warteten dann bereits die Mannschaftsbusse, um uns ins Hotel Pegasos Resort zu bringen. Da es inzwischen früher Sonntagmorgen war, hatten wir keine Zeit das Hotel auszukundschaften, sondern assen nur noch alle einen Teller Spaghetti, bezogen unsere Zimmer und gingen dann ziemlich schnell schlafen.

Sonntag, 20.02.2005

Das Erste, was wir nach dem Aufwachen taten, war auf den Balkon zu stürmen und das wunderschöne Wetter zu bestaunen. „Wow, die Sonne ist ja wirklich rund, und es gibt sie noch" J Unsere Balkone hatten alle Meersicht und der Anblick, welcher sich uns bot, war gewaltig. Doppelt motiviert begaben wir uns in den Speisesaal und plünderten das Zmorgenbuffet. Um 9:15 besammelten wir uns in der Lobby und wurden vor der Türe von unserem persönlichen Blue Stars-Car abgeholt und zur Trainingsanlage chauffiert. Die cirka 25 minütige Fahrt ging wie im Flug vorbei, da wir es alle kaum erwarten konnten. Alle unsere Vorstellungen oder Erwartungen wurden um Längen übertroffen, als wir aus dem Car stiegen und die wunderschönen Plätze sahen. Sogar eine eigene Umkleidekabine und Getränke sowie Früchte standen uns zur Verfügung und auch ein Materialraum war vorhanden. Voller Freude endlich wieder Gras unter den Füssen zu haben stürmten wir das Spielfeld. Das erste Training war bereits wieder vorbei, als wir das Ganze richtig realisierten. Glücklich machten wir uns auf den Heimweg und genossen das wohlverdiente Mittagessen. In der anschliessenden 2 stündigen Siesta hatten wir genügend Zeit um das Hotel zu besichtigen, uns auf dem Balkon zu sonnen, oder irgendwelchen anderen Tätigkeiten nachzulaufen (gäll Vio J ). Auch das Nachmittagstraining, welches von Andi gestaltet wurde ging rasch vorbei. Und schon wieder war Essen angesagt, welches die Meisten bereits in Vorfreude auf das Nachtleben, hinter sich brachten. Die Hoteleigene Disco kam erst durch unsere Mädels richtig in Schwung und so gingen früher oder später alle glücklich ins Bett.

Montag, 21.02.2005

Zur allgemeinen Verwunderung gab es auch heute kein Footing. (Verwunderung sollte man nicht mit Enttäuschung verwechseln) So hatten wir normales Rasentraining am Morgen. Über Mittag erkundeten wir dann die nähere Umgebung, sowie einige Shops dem Hotel gegenüber. Einige kauften bereits jetzt erste rosarote Trainer und schlossen Bekanntschaft mit Mustafa. („Ist vielleicht teuer, aber dieses Gefühl auf deiner Haut vergisst du dein ganzes Leben lang nicht mehr"). Im Nachmittagstraining kamen mehr oder weniger alle auf ihre Kosten. Am Abend verbrachten manche ihre Zeit mit den Jungs und Trainern von Volketswil und Affoltern an der Bar oder in der Disco. Andere entspannten sich in den Zimmern vor dem Fernseher.

Dienstag, 22.02.2005

Beim Morgenessen gab’s nur ein Thema, den bevorstehenden Shoppingtrip nach Alanya. Zuerst mussten wir jedoch noch das Morgentraining hinter uns bringen. Danach blieb uns kaum genügend Zeit um zu Duschen, uns aufzustylen und den Magen zu füllen, als auch schon der Bus angebraust kam. Olis Grinsen nahm kein Ende, da er sich schon ausrechnete, wie viel Kamele er wohl mit uns verdienen würde. Nachdem wir uns eine hitzige Diskussion über die Aufenthaltszeit in Alanya mit dem Reiseleiter lieferten („Reichen 2 Stunden?" („Neeeeeeeeeeeei, mir bruchet mindestens 4 Stunde zum Shoppä") einigten wir uns schliesslich auf 3 Stunden, die wir auch voll ausnutzen. Zuerst besichtigen wir gemeinsamen noch die Sehenswürdigkeiten von Alanya um danach in kleineren Gruppen die Shops unsicher zu machen (da musste schon ab und zu unfreiwillig ein Bananentee getrunken werden, um den Preis zu drücken, auch wenn Julie den Tee ungeniessbar fand). Um 6 Uhr traffen wir uns vollbepackt mit Plastiktaschen wieder am Ausgangsort und tauschten unsere Handelserfahrungen aus. Auch Tizi, war froh wieder fortzukommen, da sie nicht länger als Türkin gelten wollte. Das Abendessen „genossen" wir in einem Restaurant nahe Incekum (hier werden noch richtige Freundschaften geschlossen, gäll Vale). Der individuelle Rückweg gestaltete jeder auf seine Weise. Trotz müden Beinen vom Shoppen verpassten wir natürlich auch diesen Abend die Disco nicht. Ein weiterer schöner Tag ging damit zu Ende...

Mittwoch 23.02.2005

Mit müden Gesichtern, die langen Discoaufenthalte machten sich langsam bemerkbar, traffen wir uns am nächsten Morgen wieder beim Frühstück. Heute verlief alles ein bisschen anders als sonst, da das erste Trainingsspiel gegen Zürich Affoltern bevorstand. Wir schlüpften daher in unser Trikot, da die Zeit ein wenig knapp war, fand die Mannschaftsbesprechung im Car statt. In der ersten Hälfte des Spiels dominierten wir auf allen Ebenen, vieles was wir bisher geübt hatten (Stellungsspiel, Dreieckspässe, Flanken und Torabschluss) konnte gut umgesetzt werden. So stand es zur Pause verdient 5:0 und gut gelaunt hörten wir uns an, was Oli zu berichten hatte. In der zweiten Halbzeit liessen wir etwas nach, da wir zu selbstzufrieden waren. Leider hatten wir noch einen Dämpfer am Ende des Spiels, da sich Martina verletzte und mit Blaulicht (Krankenwagen made in Turkey) ins Spital gefahren wurde. Der Schlussstand lautete dann trotzdem 9:0 (was uns die Kirchberger nicht abnahmen..) Das Nachmittagstraining verlief eher locker und Lucio der Paparazzo knipste seine Schnappschüsse, während das Krüppi mit den Krüki auf dem Bänkli sass und filmte. (ned ufrege Steffi J ) Der Abend verlief wie diejenigen vor ihm, mit der Ausnahme, dass man noch einige Spiele der Champions League verfolgen konnte.

 

Donnerstag, 24.02.2005

Heute waren noch müdere Gesichter als gestern beim Buffet anzutreffen. Da das Wetter wie schon die ganze Woche strahlend schön war, war vielen eher nach „Sünnelä" als nach trainieren zu Mute. Doch im Nachhinein wird wohl jeder feststellen, dass es sich gelohnt hat, konzentriert an unserem Spiel zu arbeiten und Fehler zu reduzieren. Nach dem Training konnten wir dann noch Andi life in Action bewundern, da er sich heldenmutig den Jungs vom FC Affoltern, als 11ter Mann zur Verfügung gestellt hatte und bei deren Spiel gegen Enjo Altach mitspielte. Wer hätte das gedacht, aber nach dem Training gab’s wieder was zu Essen J . Auch am Nachmittag war wieder Training angesagt, wir (also eigentlich vor allem Tizi) wurden dabei von der halben Mannschaft von Volketswil bewundert.

Abendessen – Disco – schlafen

Freitag, 25.02.2005

Neeeeeeeein, schon wieder der letzte Tag L . Doch noch stand uns der Match gegen Kirchberg bevor, den wir natürlich (auf Grund gewissen Vorfälle) alle unbedingt gewinnen wollten. Wieder fand die Mannschaftsbesprechung auf dem Hinweg im Car statt, es gab einige Änderungen bei der Aufstellung, da Krüppi ja bekanntlich ausfiel. Das Spiel war sehr ausgeglichen und es gab auf beiden Seiten gleich viel Chancen, wir überzeugten vor allem durch Teamgeist und durch Willenskraft. Zu Ende des Spiels stand es 2:2 und es war wohl gut als der Abpfiff erfolgte, da das Spiel zunehmend aggressiver wurde. Wir alle waren zufrieden mit diesem Resultat. Enthusiastisch stiegen und hüpften wir in den Car und machten uns auf den Heimweg. Beflügelt von dem Match ging es einige Zeit bis Herr Bauer bemerkte, dass da wohl jemand fehlte („hä, wo isch eigentli d Irene?"). Natürlich machten wir sofort kehrt um das verlorene Schäfchen einzufangen. Leider hatte sie den Fanclub gewechselt und fuhr mit Kirchberg im Bus zurück ins Hotel. Ende gut, alles gut. Und es wurde noch besser, das Gerücht bestätigte sich, dass uns die Trainer am Nachmittag frei gaben. Einige gingen wieder einmal shoppen und andere schlafen, jeder genoss den letzten schönen Nachmittag auf seine Weise. (Ja ja, so geht es, Freundschaften entstehen und gehen wieder kaputt, das Gefühl auf der Haut war wohl doch nicht so toll) Zum letzten Mal plünderten wir das Buffet und feierten unser Trainingslager danach in der Bar mit einem Raki oder in der Disco beim shaken. (Jasi lernte sogar einige Hip-Hop Moves von unseren Experten) Früher oder später, oder noch später verschwanden dann alle in ihrem oder einem fremden Zimmer. (natürlich erzählten sie uns danach, dass üüüüüberhaupt nichts gelaufen sei).

Samstag, 26.02.2005

Etwas später als gewöhnlich fanden wir uns am Zmorgentisch ein und genossen noch zum letzten Mal Pancakes und Orangensaft. (Manche brauchten auch Kaffee, um die Augen offen halten zu können) Danach war packen angesagt, und langsam machte sich die Traurigkeit breit.. Danach hiess es Abschied nehmen (oder Nummern austauschen) und in den Car zum Flughafen einsteigen. Am Flughafen waren wir dann leider nicht die Einzigen, welche einchecken wollten. Nur Krüppi konnte als VIP mit einem Rollstuhl made in Turkey vordrängen. Nach einigen Umständen („theres no problem..") fanden wir unsere Plätze im Flugzeug ein. Viele von uns überwältigte die Müdigkeit und andere sahen sich Spider Man (von welchem besonders Jasi sehr begeistert war) an. Erst die Durchsage der Stewardess „Temperatur am Zielort: -2°" riss uns schlagartig aus dem Schlaf. Nach der Gepäckausgabe gab’s dann noch ein grosses Küsschen-küsschen und drück-drück, bevor sich jeder auf seinen Heimweg machte.

Es war eine unvergessliche Woche für uns alle und sicherlich eine grosse Motivation für die Rückrunde. Vielen Dank an alle die dabei waren, sowie die Sponsoren, welche uns dies ermöglichen. Merci auch an die Trainer und an Helmar und Irene Bauer für die Organisation und die Begleitung.

Marisa und Krüppi

...seinem Spielerkollegen und Trainer der 1. Mannschaft Frauen, Oliver Bless, zum Wiederaufstieg in die Nationalliga B.

Oliver Bless tritt aus beruflichen Gründen als Trainer der ersten Mannschaft zurück.

Wir gratulieren ihm zum Saisonerfolg und danken ihm für sein Engagement bei Blue Stars. Wir wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.

Als neue Trainerin wird Maja Graber mit der Mannschaft in die Nationalliga B starten: Viel Erfolg! Wir heissen die neue Trainerin und Sportverantwortliche der Frauenabteilung herzlich willkommen.

Helmar Bauer

Zur Verstärkung der ersten Mannschaft suchen wir noch Spielerinnen. Ex-Nati-A-Spielerinnen und erfolgshungrige Talente nehmen wir gerne auf. Maja Graber